STATUTEN
des Vereines
"Österreichische Gesellschaft für Dermatologische Kosmetik und Altersforschung“
§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
- Der Verein führt den Namen "Österreichische Gesellschaft für
dermatologische Kosmetik und Altersforschung".
- Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz
Österreich.
§ 2 Zweck
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die wissenschaftliche Förderung der Kosmetologie auf nationaler Basis, die Herstellung internationaler Kontakte, sowie die Veranstaltung von Kongressen, Fortbildungs und Ausbildungskursen.
§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes
- Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
- Als ideelle Mittel dienen:
- Vorträge , Versammlungen, Diskussionsabende
- Veranstaltungen nationaler und internationaler Kongresse
- Herausgabe eines Mitteilungsblattes
- Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden
durch:
- Mitgliedsbeiträge
- Erträgnisse aus Veranstaltungen
- Spenden, Stiftungen
§ 4 Arten der Mitgliedschaft
- Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, außerordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder.
- Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die
nicht aktiv an der Vereinsarbeit teilnehmen, kein Stimmrecht
besitzen, jedoch an Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen.
Fördernde Mitglieder sind solche, die die Vereinsarbeit durch
Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste
um den Verein ernannt wurden.
§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
- Ordentliche Mitglieder können physische Personen werden, die
ein medizinisches oder naturwissenschaftliches Doktorat besitzen, und sich im Rahmen ihres medizinischen Berufes mit
den Problemen der Kosmetologie beschäftigen.
Außerordentliche Mitglieder sind solche Personen, die kein
Doktorat besitzen, die aber aufgrund ihres Berufes mit der
Kosmetologie befasst sind.
Fördernde Mitglieder sind Personen oder Institutionen, die die
Tätigkeit des Vereines materiell fördern wollen.
- Über die Aufnahme von ordentlichen, außerordentlichen und
fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig.
Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen verweigert
werden.
- Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des
Vorstandes durch die Generalversammlung.
- Vor Konstituierung des Vereines erfolgt die (vorläufige) Aufnahme von Mitgliedern durch den Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereines wirksam.
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
- Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod (bei juristischen
Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit), durch freiwilligen Austritt, durch Streichung oder durch Ausschluß.
- Der Ausschluß kann nur mit 31.Dezember jeden Jahres erfolgen. Er muß dem Vorstand mindestens 3 Monate vorher
mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst
zum nächsten Austrittstermin wirksam.
- Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen,
wenn dieses trotz zweimaliger Mahnung länger als 12 Monate
mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die
Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
- Der Ausschluß eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom
Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten oder
wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
- Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in
Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über
Antrag des Vorstandes beschlossen werden.
§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
- Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
- Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines
nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das
Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden
könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der
Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitglieder sind zu pünktlicher Zahlung
der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung
jährlich beschlossenen Höhe verpflichtet.
§ 8 Vereinsorgane
Organe des Vereines sind die Generalversammlung [§§ 9 und 10], der Vorstand [§§ 11 bis 13], die Rechnungsprüfer [§ 14] und das Schiedsgericht [§ 16].
§ 9 Die Generalversammlung
- Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich innerhalb von 6 Monaten nach Beginn des Kalenderjahres statt.
- Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluß
des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung
auf schriftlich begründetem Antrag von mindestens 1/3 der
Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen
3 Wochen stattzufinden.
- Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen
Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens
2 Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen.
Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe
der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch
den Vorstand.
- Anträge zur Generalversammlung sind mindestens 7 Tage vor
dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich
einzureichen.
- Gültige Beschlüsse ausgenommen solche über einen Antrag
auf Einberufung einer außerodentlichen Generalversammlung
können nur zur Tagesordnung gefaßt werden.
- Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die
Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. (Juristische
Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die
Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im
Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig).
- Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller
stimmberechtigten Mitglieder (bzw. ihrer Vertreter) [Abs.6]
beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten
Stunde nicht beschlußfähig, so findet die Generalversammlung
15 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne
Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlußfähig ist.
- Die Wahlen und die Beschlußfassung in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit.
Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der
Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen
Stimmen.
- Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, in
dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser
verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende
Vorstandsmitglied den Vorsitz.
§ 10 Aufgabenkreis der Generalversammlung
Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
- Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes
und des Rechnungsabschlusses;
- Beschlußfassung über den Voranschlag;
- Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der
Rechnungsprüfer;
- Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche,
außerordentliche Mitglieder und fördernde Mitglieder;
- Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
- Beschlußfassung über Statutenänderung und die freiwillige
Auflösung des Vereines;
- Beratung und Beschlußfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.
§ 11 Der Vorstand
- Der Vorstand besteht aus 9 Mitgliedern, und zwar aus dem
Präsidenten, dem Schriftführer, dem Kassier und deren Stellvertretern, sowie 3 Beisitzern.
- Der Vorstand, der von der Generalversammlung gewählt wird,
hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an
seiner Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren,
wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächsten
Generalversammlung einzuholen ist.
- Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt 3 Jahre. Auf jeden
Fall währt sie bis zur Wahl des neuen Vorstandes.
Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.
- Der Vorstand wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung
von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen.
- Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
- Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit: bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des
Präsidenten.
- Den Vorsitz führt der Präsident, bei Verhinderung sein Stellvertreter.
Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren
ältesten Vorstandsmitglied.
- Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode [Abs.3]
erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch
Enthebung [Abs.9] und Rücktritt [Abs.10].
- Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten
Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben.
- Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im
Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die
Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl
bzw. Kooptierung [Abs.2] eines Nachfolgers wirksam.
§ 12 Aufgabenkreis des Vorstandes
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
- Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des
Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;
- Vorbereitung der Generalversammlung;
- Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen
Generalversammlungen;
- Verwaltung des Vereinsvermögens;
- Aufnahme, Ausschluß und Streichung von Vereinsmitgliedern;
- Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereines.
§ 13 Besondere Obliegenheiten einzelner
Vorstandsmitglieder
- Der Präsident ist der höchste Vereinsfunktionär. Ihm obliegt die Vertretung des Vereines, insbesondere nach außen, gegen-über Behörden und dritten Personen. Er führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr in Verzug ist er berechtigt, auch die Angelegenheiten, die in den Wirkungs-bereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträgliche Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
- Der Schriftführer hat den Obmann bei der Führung der
Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der
Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
- Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des
Vereines verantwortlich.
- Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des
Vereines, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden,
sind vom Präsidenten und vom Schriftführer, sofern sie jedoch
Geldangelegenheiten betreffen, vom Präsidenten und vom
Kassier gemeinsam zu unterfertigen.
§ 14 Die Rechnungsprüfer
- Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.
- Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie
haben der Generalversammlung über das Ergebnis der
Überprüfung zu berichten.
- Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen
des § 11 Abs. 3, 8, 9 und 10 sinngemäß.
§ 15 Das Schiedsgericht
- In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten
entscheidet das Schiedsgericht.
- Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, daß jeder Streitteil
innerhalb von 10 Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als
Schiedsrichter namhaft macht.
Diese wählen mit Stimmenmehrheit einen Vorsitzenden des
Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den
Vorgeschlagenen das Los.
- Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit
aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine
Entscheidungen sind endgültig.
§ 16 Auflösung des Vereines
- Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu
diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
- Die Generalversammlung hat auch sofern Vereinsvermögen
vorhanden ist über die Liquidation zu beschließen.
Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluß darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung
der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
Dieses Vermögen muß einer Organisation zufallen, die gleiche
oder ähnliche Zwecke wie der Verein verfolgt.